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Krypto-Steuer-Neuheiten 2025 in Spanien: Alles, was sich ändert

Zusammenfassung aller steuerlichen Neuerungen für Kryptowährungen in Spanien im Jahr 2025: Modelo 721, DAC8, neue IRPF-Sätze und mehr.

Equipo declaracrypto·April 15, 2026·7 min read

Krypto-Steuer-Neuheiten 2025 in Spanien: Alles, was sich ändert

2025 ist ein Jahr mit bedeutenden Änderungen in der spanischen Krypto-Besteuerung. Wir fassen die wichtigsten Neuerungen zusammen, die Investoren betreffen.

1. Modelo 721: Erste obligatorische Erklärung

Das Modelo 721 — die Informationserklärung über Kryptowährungen im Ausland — wurde zum ersten Mal im Januar 2024 (für das Steuerjahr 2023) eingereicht. Im Januar 2025 wird die Erklärung für das Steuerjahr 2024 fällig.

Wer ist zur Abgabe verpflichtet:

  • In Spanien steueransässige Personen, die Kryptowährungen besitzen, die von Anbietern außerhalb Spaniens verwaltet werden.
  • Schwellenwert: Gesamtwert von mehr als 50.000 € zum 31. Dezember.

2. Neue Steuersätze für die Sparbasis (>300.000 €)

Der staatliche Haushaltsplan (Presupuestos Generales del Estado) für 2025 führt eine neue Stufe von 28 % für den Teil der steuerpflichtigen Bemessungsgrundlage der Spareinkünfte (base del ahorro) ein, der 300.000 € übersteigt.

StufeSteuersatz
Bis 6.000 €19%
6.000 - 50.000 €21%
50.000 - 200.000 €23%
200.000 - 300.000 €27%
Über 300.000 €28% (neu)

3. DAC8: Automatischer Austausch von Krypto-Daten in der UE

Die DAC8-Richtlinie verpflichtet Anbieter von Krypto-Dienstleistungen dazu, ab 2026 die Daten ihrer Nutzer automatisch an die Finanzbehörden der UE zu melden.

In der Praxis bedeutet dies, dass die AEAT ab 2026 automatisch Daten von allen Exchanges mit spanischen Kunden erhält, die in der UE tätig sind, ohne dass individuelle Anfragen erforderlich sind.

4. Modelos 172 und 173: Dritte Kampagne

2025 ist das dritte Jahr der Verpflichtung zur Einreichung der Modelos 172 (Bestände auf nationalen Exchanges) und 173 (auf nationalen Exchanges getätigte Transaktionen). Die Exchanges sind bereits an die Berichterstattung gewöhnt, und die AEAT gleicht diese Daten mit den individuellen Steuererklärungen ab.

5. MiCA-Regulierung vollständig anwendbar

Die MiCA-Verordnung (Markets in Crypto-Assets) ist seit Dezember 2024 vollständig anwendbar. Obwohl ihre direkte steuerliche Auswirkung im Jahr 2025 begrenzt ist, haben unter MiCA regulierte Exchanges neue Transparenzpflichten, die den Informationsaustausch erleichtern.

6. Aktualisierte Kriterien für Liquid Staking

Die DGT überprüft derzeit ihre Position zum Liquid Staking (stETH, rETH…). Vorläufige Entwürfe deuten darauf hin, dass Liquid Staking bereits beim initialen Tausch (ETH → stETH) einen Steuertatbestand auslösen kann, ähnlich wie bei einem swap.

7. Resolutionen des TEAC zu Krypto

Das Zentrale Wirtschafts- und Verwaltungsgericht (TEAC) hat 2024-2025 mehrere Resolutionen zur steuerlichen Einstufung von DeFi-Operationen erlassen. Diese sind zwar für die DGT nicht bindend, geben aber den interpretativen Trend vor.

Fazit

Das Jahr 2025 festigt einen deutlich anspruchsvolleren steuerlichen Rahmen für Krypto-Investoren in Spanien. Der Schlüssel liegt darin, über die Neuerungen auf dem Laufenden zu bleiben, alle Transaktionen korrekt zu dokumentieren und spezialisierte Tools zu verwenden, um Fehler zu vermeiden, die zu Sanktionen führen könnten.

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